Herzlich willkommen auf der Website der Einhardschule!
Termine:
Theaterfest der Einhardschule
21.-24. Mai2013
Carl Orffs Carmina Burana in Sankt Marien
Konzertprojekt der Einhardschule mit Vereinen
14./15. Juni 2013

Theaterfest an der Einhardschule

An vier Abenden wird an der Einhardschule Theater gespielt. Schüler der Jahrgangsstufe neun und der Oberstufe zeigen im Forum der Schule die von ihnen im Unterricht erarbeiteten Stücke. Alle Aufführungen dauern rund 30 Minuten. Der Eintritt ist frei, aber Spenden gern gesehen. Karten sind erhältlich vom 13. bis 17. Mai in den großen Pausen (9:15- 9:30 Uhr und 11:05 – 11:20 Uhr) vor dem Konferenzraum, das ist gegenüber dem Sekretariat der Schule.
Termine:
Dienstag, 21. Mai Aufführungen der Wahlkurse
Jahrgangsstufen 9
19.00 Uhr MAMA MIA Spielleitung: Samira Kaster
20.00 Uhr ROTSCHUH Spielleitung: Birgit Eißner
Mittwoch, 22. Mai Aufführungen der Wahlkurse
Jahrgangsstufen 9
19.00 Uhr MAMA MIA Spielleitung: Samira Kaster
20.00 Uhr ROTSCHUH Spielleitung: Birgit Eißner
Donnerstag, 23. Mai Aufführungen der Oberstufenkurse
19.00 Uhr ZIMMER 42 Spielleitung: Ina Pohl
20.00 Uhr VERGELTUNG Spielleitung: Karla Wahrig
21.00 Uhr GeschICHten überLEBEn Spielleitung: Judith Weiß
Freitag, 24. Mai Aufführungen der Oberstufenkurse
19.00 Uhr ZIMMER 42 Spielleitung: Ina Pohl
20.00 Uhr VERGELTUNG Spielleitung: Karla Wahrig
21.00 Uhr GeschICHten überLEBEn Spielleitung: Judith Weiß
Ort der Aufführungen: Forum der Einhardschule – Einhardstraße 72-72 – 63500 Seligenstadt
Informationen zu den einzelnen Stücken:
Titel: „Mama mia – Big Witch is watching you"
Wer ist wer und wer liebt wen? Jakob, Jerome und Kai sind bei den Mädchen beliebt und nehmen es mit der Treue nicht allzu genau. Davon ist Gulia nicht besonders begeistert. Dann ist auch noch Fabrizio verschwunden und Bruno muss herausfinden, wo er ist. Jörg unterstützt ihn leidenschaftlich bei der Bewältigung seiner Aufgaben, allerdings mit mäßigem Erfolg!
Mitwirkende: Schüler der Jahrgangsstufe – Leitung: Samira Kaster
Titel: Rotschuh-oder, ist doch eh scheißegal, was du willst!
Eigentlich hat Kim Hubert-Schmidtbauer einen guten Start ins Leben. Sie ist ein Wunschkind, von ihren Eltern geliebt und glücklich. Doch die Familie hat Probleme und zerfällt. Kim wird zum Spielball der Eltern mit ihren Probleme und Eitelkeiten. Das Stück möchte zeigen, dass alles noch schlimmer kommen kann, als gedacht und trotzdem kann es einen Ausweg geben, wenn man im richtigen Moment die richtigen Entscheidungen trifft.
Mitwirkende: Schüler der Jahrgangsstufe 9 - Leitung: Birgit Eißner.
Titel: Zimmer 42
Wie erfahren wir die allgegenwärtige Zeitknappheit? Wie könnte ein Gegenentwurf aussehen? Was geschieht, wenn jemand „nicht mitmacht"? Inspiriert von dem Roman 'Momo' setzte sich der Kurs mit dem Thema Zeit auseinander.
Mitwirkende: Oberstufenschüler - Leitung Ina Pohl
Titel: VERGELTUNG
„Wir dürfen wählen, heiraten und sogar in den Krieg ziehen! - Aber mit Mord und Selbstmord dürfen wir uns nicht auseinandersetzen?" Die Antwort heißt „VERGELTUNG": Drei Männer verlieben sich in die wunderschöne Ilona - der gewitzte Geschäftsmann Laszlo, der talentierte aber an sich zweifelnde Pianist Andras und Hans, der sich im Laufe der Geschichte vom Einzelgänger zum „Held der Nation" wandelt. Wen wird Ilona erhören und welche Rolle spielt dabei das „Selbstmörderlied von Budapest"? Am Ende überleben nur zwei der vier Hauptpersonen. - Es bleiben Erinnerungen an Liebe, Freundschaft und den Wunsch in Würde zu leben oder zu sterben.
Mitwirkende: Oberstufenschüler - Leitung Karla Wahrig
Titel: GeschICHten überLEBEn
„Wir möchten ein Theater machen, das berührt. Das lustig und ernst zugleich ist. Wie das Leben..."
Schnell kristallisiert sich bei der Suche nach einem geeigneten Thema für unsere Produktion die Frage nach dem Sinn des Lebens heraus. Wir wollten uns mit den Fragen „Was ist für uns im Leben wichtig?"' und „Was gibt unserem Leben Bedeutung?" auseinandersetzen. Wir begannen biografisches Material zu suchen, das nicht erfunden, sondern aus dem Leben der einzelnen Teilnehmer erzählen sollte. Denn letztlich beeinflusst jede Begebenheit, die man erlebt, das eigene Leben. Dieses Leben ist lebenswert und immer von Bedeutung. Heraus kam unsere Eigenproduktion „GeschICHten überLEBEn", die mit dem Anfang des Lebens beginnt und im Hier und Jetzt endet. Dabei erinnern wir uns an Erlebnisse aus der Kindheit, setzen uns mit der „spannenden" Phase der Pubertät auseinander, verarbeiten schmerzhafte Erlebnisse, die unser Leben prägten. Als ästhetische Gestaltungsmittel wählten wir neben Videoprojektionen choreografierte Bilder, Sprechsequenzen sowie Tanz- und Liedelemente, die unsere Geschichten aus dem Leben ins richtige Licht rücken sollten.
Mitwirkende: Oberstufenschüler - Leitung Judith Weiß
Carl Orffs Carmina Burana
in Sankt Marien
Ein beispielhaftes Kooperationsprojekt zwischen Schule und Vereinen

Ein bemerkenswertes Konzertprojekt kommt im Juni in Seligenstadt zu Gehör: Schülerinnen und Schüler der Einhardschule Seligenstadt führen gemeinsam mit Sängerinnen und Sängern der Chöre des Liederkranz Zellhausen und dem Sinfonieorchester der Stadtkapelle Seligenstadt Carl Orffs „Carmina Burana" für großen gemischten Chor, Kinderchor, Soli und großes Orchester samt Schlagzeugensemble auf.
Am Freitag, den 14. Juni 2013 und am Samstag, den 15. Juni 2013 findet jeweils um 20.00 Uhr eine Aufführung dieses Werkes in der Kirche Sankt Marien statt. Zudem wird vorab noch die „Pavane", Opus 50 von Gabriel Fauré als einleitendes Werk für Chor und Orchester präsentiert.
Die Gesamtleitung liegt in den Händen von Roman Zöller, der einerseits langjähriger Dirigent des Liederkranz Zellhausen und auch Leiter des Sinfonieorchesters der Stadtkapelle Seligenstadt, andererseits auch Fachsprecher Musik an der Einhardschule Seligenstadt ist und schon mehrfach solche Großprojekte initiiert und geleitet hat. Aus dieser Verbindung entstand die Idee, die sonst fast nur im professionellen Konzertbetrieb aufgeführte Orchesterfassung hier in Seligenstadt mit ambitionierten Musikerinnen und Musikern aus der Region zu realisieren.
Bereits in den vergangenen Monaten kamen der Schulchor der Einhardschule erweitert durch Sängerinnen und Sänger, zu denen auch viele ehemalige Einhardschüler sowie Eltern und Kollegen zählen mit den Chören des Liederkranz Zellhausen zu intensiven Probenwochenenden zusammen. Schon bald waren Hemmungen überwunden und das gemeinsame Musizieren bereitet allen großen Spaß. Mit großer Spannung werden die gemeinsamen Proben mit dem Orchester und den Solisten mit ihren unterschiedlichen Partien erwartet. Als Sopranistin konnte die in Seligenstadt bereits bekannte Annika Gerhards gewonnen werden. Den Part des „Schwans" übernimmt der Tenor und Chorleiter Ralf Emge. Der vielseitige Baritonpart wird von dem jungen und aufstrebenden Bariton Yang Li verkörpert.
Auch bei den Orchesterproben kommt es zu beispielhaften Kooperationen. Die Mitglieder des Kammerorchesters der Stadtkapelle Seligenstadt proben hier zusammen mit einem eigens für dieses Projekt zusammengestellten Bläserensemble, bestehend aus teilweise semiprofessionellen Musikern, ambitionierten Laien und Schülern der Einhardschule. Außerdem werden die Freunde des Hochheimer Kammerorchesters wieder mit von der Partie sein. Das wichtige Schlagzeugensemble wird von Udo Diegelmann zusammengestellt und einstudiert. Zusammen mit den Kinderchören, die Orff vorschreibt, werden insgesamt etwa 300 Personen aktiv an diesem einmaligen Musikprojekt beteiligt sein.
Mit der 1936 komponierten „theatralischen Kantate" hat Carl Orff zu seinem ureigenen musikalischen Stil gefunden. Orffs Themenkreise werden eingerahmt durch die Anrufung der Glückgöttin Fortuna und öffnen sogleich den Vorhang zur Bühne großen musikalischen Welttheaters mit Frühlings-, Tanz-, Trink-, und Liebesliedern. Die von Orff vertonten Texte dieser Vagantenlieder stehen dabei in lateinischer, altfranzösischer und mittelhochdeutscher Sprache.
Karten zum Preis von € 18.- / ermäßigt € 14.- (Schüler, Studenten) sind in Seligenstadt in den Buchhandlungen „Bücherwurm", und „Der Buchladen", bei Zabos Werkstatt und der Einhardschule sowie in Zellhausen bei Getränke Schnetzer erhältlich. Außerdem Infos & Onlinereservierung unter www.unser-seligenstadt.de.
Aktuelles
Einhardschule entscheidet sich für Wechsel zu G 9 schon zum kommenden Schuljahr
Seligenstadt, 1.2.2013. Am Dienstag dieser Woche hat sich das Kollegium der Einhardschule für einen Wechsel zu G 9 für die zukünftige Jahrgangsstufe 5 bereits zum kommenden Schuljahr ausgesprochen. Damit reagierte die Schule auf einen Antrag der Schulkonferenz, der durch die Eltern- und Schülerschaft initiiert wurde. Für den schnellen Wechsel sprach sich eineein deutige Mehrheit des Kollegiums aus.
Der Wechsel zur Organisationsform G 9 für die zukünftige Jahrgangsstufe 5 wurde von allen schulischen Gremien der Einhardschule mit den notwendigen Mehrheiten befürwortet.
Das Staatliche Schulamt für den Landkreis und die Stadt Offenbach am Main sowie der Schulträger, also der Kreis Offenbach, haben das von der Gesamtkonferenz vorgelegte Konzept zum Wechsel von einer fünfjährig zu einer sechsjährig organisierten Mittelstufe geprüft und den Wechsel genehmigt. Somit wird die kommende Jahrgangsstufe 5 im Schuljahr 2013/2014 die Organisationsform G9 besuchen.
„Der Schwerpunkt der Entwicklungsarbeit liegt jetzt besonders in der Umsetzung der pädagogischen Aspekte", erklärt Schulleiter Karl Wölfinger. „So müssen die einzelnen Fächer neue Fachcurricula erstellen, die die noch relativen neuen hessischen Bildungsstandards für die Organisationsform G9 berücksichtigen. Es kann also nicht darum gehen, einfach die alten Lehrpläne beziehungsweise die alte G9-Organisation wieder auszupacken."
Aufmerksame Schüler erfreuen Preisträger
Historiker John C. G. Röhl zu Gast am Einhard-Gymnasium
SELIGENSTADT

Als Patrick Bahners, Mitglied des den Preisträger auswählenden Kuratoriums der Einhard-Stiftung ihm telefonisch die auf ihn gefallene Wahl für 2013 mitgeteilt habe, sei – so der Preisträger John C. G. Röhl – seine erste Frage gewesen, was denn dort von ihm erwartet werde? Groß sei seine Freude über die Nachricht gewesen, dass nach der feierlichen Übergabe ein Vortrag vor Schülern des Gymnasiums Einhardschule dazugehöre.
Dieser Programmpunkt war ein Herzensanliegen des verstorbenen Initiators des Einhardpreises, Prof. Dr. Franz-Friedrich Neubauer.
Hatten schon zehn ausgewählte Schüler mit ihren Lehrern am Samstag im Riesensaal die Preisverleihung miterleben können, mit der in akzentfreiem Deutsch vorgetragenen Laudatio des in Cambridge lehrenden australischen Historikers Christopher Clark und der anrühren den Dankrede des Preisträgers, so fand sich in der Aula der Schule der vollständige Leistungskurs Geschichte ein.
Direktor Karl Wölfinger hatte den Historiker nebst Gattin in seinem Büro
begrüßt, für den Fachbereich führte René Meininger in die Thematik ein. Er ließ ein „ganz klein wenig Neid" darüber erkennen, dass ein „Schulhistoriker" sich nie so intensiv einem Thema widmen könne, wie das Prof. Röhl mit der Erforschung des Lebens und der folgenreichen Lebensumstände des letzten deutschen Kaisers Wilhelm Il. habe tun dürfen.
Als einzige Gemeinsamkeit mit dem Gegenstand seiner Forschung — zum Zeitpunkt des Todes Wilhelms, 1941, war er drei Jahre alt —
erwähnte Röhl den Umstand, dass beide eine englische Mutter und einen deutschen Vater hatten.
30 Jahre seines Lebens hat der Preisträger neben seiner Lehrtätigkeit damit verbracht, in akribischen Archivstudien das Bild eines inkompetenten und selbstherrlichen Monarchen zu zeichnen, der – entgegen den Vorstellungen seiner Mutter — sich ein um 200 Jahre überholtes Selbstbild eines Herrschers von Gottes Gnaden zu gelegt hatte, dessen Hybris, verbunden mit dem Traum einer deutschen Vorherrschaft in Europa, den Kontinent ins Unglück stürzte.
Professor Röhl war in der Einhardschule die Freude an einem jungen, aufmerksamen Auditorium mit seinen informierten Fragestellern
anzumerken. Zugleich war es auch eine physische Leistung, über 90 Minuten auswendig vortragend die Zeit des ausgehenden 19. Jahrhunderts bis in das 20. Jahrhundert hinein transparent zu machen, wobei der Zweite Weltkrieg als die Fortsetzung der Katastrophe des Ersten erkennbar wurde.
Mit lebhaftem Beifall bedankten sich die Schüler für eine profunde Geschichtsstunde aus erster Hand.